Sie verläuft entlang der Trasse der alten Römerstraße, die einst Kaiser Decius anlegte, um eine Querverbindung von der Gegend um Reutte bis an den Bodensee zu schaffen.
Im Mittelalter schleppten sich unter großen Mühen die Salzfuhrwerke den Gaichtpass hinauf, durchquerten das Tannheimer Tal, fuhren die alte Jochstraße hinab und über Sonthofen und Immenstadt ins Westallgäu .
Entlang dieser Straße und in ihrer näheren und weiteren Umgebung liegen die Orte, in denen die Musikanten der „Euregio Alphorngruppe via Salina“ zuhause sind.
70 Alphornbläser sind es heute, lediglich 27 waren es bei der „Geburtsstunde“, als 1999 in Sonthofen beim 1. Euregio Musikfestival die Mitglieder des Arbeitskreises „Alphornblasen im Allgäu“ und befreundete Alphorngruppen zum ersten mal aufgetreten sind. Die hervorragende Kameradschaft, die gemeinsamen Proben und die zahlreichen Auftritte haben dazu geführt, dass aus dem anfänglich losen Zusammenschluss eine Gruppe geworden ist, die aus dem reichen Kultur- und Brauchtumsleben des Allgäus nicht mehr wegzudenken ist.



